Painting on the HILL!

Malen inmitten der Weinberge mit traumhaftem Ausblick auf das Leithagebirge und den Neusiedler See – Inspiration pur für Painting on the HILL!

Geeignet für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis und für alle, die Freude am Malen haben und gerne Bio-Weine genießen.

Das erwartet Sie:

  • Malen inmitten unserer Weingärten
  • HILL Führung und Verkostung mit anschließender HILL Hauerjause auf der Terrasse

Wann?

Ab 04. Juli 2022 an jedem ersten Montag im Monat von 09:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 16:00 Uhr am Weingut Leo HILLINGER in Jois

Preis:

€ 45,00/Person entweder per Vorabüberweisung oder vor Ort zu bezahlen.

Durch den Tag führen Sie Cleo Ruisz , Victor Sales (www.cleo.at, www.victorsales.art), die Ihnen auch jederzeit für Tipps und malerische Anregungen vor Ort zur Verfügung stehen.

 

Anmeldung bei Cleo unter art@cleo.at / +43 6604630516

Yoga inmitten der Weingärten

Das erwartet Sie:

09:30 Uhr: Yoga Vinyasa Flow (90 Minuten)
11:00 Uhr – 12:00 Uhr: Frühstücksbuffet auf der Terrasse mit Verkostung von Wein und Secco
12:00 Uhr: Kellerführung

After-Yoga-Frühstück:

  • pikantes und süßes Gebäck
  • Obst
  • Gemüse
  • Fruchtsäfte
  • Kaffee
  • Tee
  • Wasser
  • Weißweine aus dem Hause Leo HILLINGER
  • Secco aus dem Hause Leo HILLINGER

Termine:

  • 15. Mai 2022
  • 12. Juni & 26. Juni 2022
  • 3. Juli 2022 & 10. Juli 2022
  • 7. August 2022 & 21. August. 2022

Preis: € 45,00/Person

Bitte beachten Sie, dass die Yogaeinheiten nur bei Schönwetter stattfinden. Bei Schlechtwetter werden Alternativtermine angeboten.

Zur Anmeldung geht es hier.

Die Geschichte des Blaufränkisch Leithaberg DAC Ried Umriss – Rust 2017

Liebe KollegInnen,

als sich im Jahr 2016 abzeichnete, dass ich den Keller des Weinguts übernehme begann ich mich intensiv mit den einzelnen im Jahr 2016 eingelegten Weinen zu beschäftigen.

Eine meiner ersten Herausforderungen war die Assemblage des Blaufränkisch Leithaberg DAC 2016 im Spätsommer 2017. Aufgrund der Tatsache, dass wir 2016 im Burgenland einen Jahrhundertfrost erlebt hatten, waren die einzelnen Weine nur in geringer Menge, aber in herausragender Qualität vorhanden. Wie üblich wurden die Weine einzeln verkostet, um sie dann im Anschluss zu cuvéetieren.

Ausgehend von der Qualität der Einzelchargen, ging ich davon aus, dass es ein Einfaches sein sollte diese Weine zu verschneiden, um ein großartiges Ergebnis zu erzielen. Das Ergebnis war ernüchternd. Die ersten Versuche wirkten unharmonisch, unrund und aufgeregt. Die Weine zeigten nichts von der zu erwartenden Fülle, Kraft und Eleganz.

Einige Tage, schlaflose und grübelnde Nächte später widmete ich mich dem Thema erneut. Ich konnte nicht akzeptieren, dass es mir nicht gelingen sollte,­­ diese Weine zu verschneiden. Der erste Versuch war ein Volltreffer und die Cuvèe war fertig. Eine Erklärung hatte ich dafür nicht.

Beim genauen Verschneiden der Chargen auf dem Papier fiel mir auf, dass ich, bei meinem erneuten Versuch eine Charge schlichtweg vergessen hatte. Aufgrund des Frostereignisses war diese Charge extrem klein und ich entschied auf diese zu verzichten.

Das Thema beschäftige mich in den ersten Tagen der Ernte 2017 zwar unterbewusst, jedoch dauerhaft. Dann, an einem langen Abend in der Kellerei, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Sofort verkostete ich eben jene einzelne, bei der Assemblage vergessene Charge erneut und konzentriert. Das Ergebnis war eines der schönsten Erlebnisse meiner bisherigen Zeit in diesem Beruf.

Sofort wurde klar warum dieser Wein in einer Cuvèe nicht bestehen kann. Oder besser formuliert, warum die Cuvèe gegen diesen Wein nicht bestehen kann. Dieser Wein war zu eigenständig. Vollkommen in sich ruhend, majestätisch, elegant und groß, dieser Wein duldet keine anderen Götter neben sich. Dieser Wein übernimmt in jeder Cuvée sofort die Führung. Er verändert alles für immer.

Vor allem die leisen, jedoch umso intensiveren Töne sind es, die diesen Wein klingen lassen. Absolut stabile Frucht in der Nase und am Gaumen öffneten die Tür für ein feminin-elegantes Erlebnis am Gaumen. Feingliedrig, druckvoll geschliffen und in Vollendung sanft, stellt er die Verhältnisse am Gaumen klar. Der Wein riss im Abgang zunächst für einen Moment komplett ab und fror regelrecht ein. Abwartend und sich ankündigende Enttäuschung unterdrückend stellte sich dann das Erhoffte ein. Alle Eindrücke des Gaumens trafen sich in einem minutenlangen und intensiven Erlebnis.

Die Quintessenz aus diesem Erlebnis war, dass wir es hier mit einer echten, eigenständigen, einzigartigen Herkunft zu tun haben. Einer der seltenen Fälle bei dem Rebsorte, Rebenalter und Lage eine unverwechselbare, eigenständige Einheit bilden. Jene Weiblichkeit und druckvolle Eleganz sind nicht das Ergebnis der Winzerhand oder des „Weinmachens“. Diese Eigenschaften entstammen eben jenem mystischen Dreieck welches nicht zu erklären ist, aber für jeden Winzer ein unbeschreibliches Erlebnis ist.

Ich fand schnell heraus, dass es sich bei eben jener Charge um die Ried Umriss aus der Destination Rust handelte. Zwei Parzellen hoch über Rust. Von einem Waldstück windgeschützt ist der Umriss mit leicht nord-westlicher Exposition unser höchster Weingarten über dem Neusiedler See.

In den nächsten Tagen wurde entschieden, diese Parzelle getrennt zu ernten und auszubauen. Die Ernte wurde hochselektiv von Hand durchgeführt. Danach wurden die Trauben entrappt und in den offenen Gärständer zur Maischegärung verbracht. Unser Anspruch war entscheidend leise und so wenig invasiv wie möglich zu arbeiten. Die Maische sollte nicht über die Maßen gestoßen oder gepumpt werden. Der Wein wurde lediglich dreimal am Tag händisch bewegt. Es galt sich selbst zurückzunehmen, Anflüge von Aktionismus zu unterdrücken und manchmal sogar Gelerntes zu vergessen, um Dinge werden zu lassen und Raum für Außergewöhnliches zu schaffen. Nach 19 Tagen wurde der Wein gepresst und nach kurzer Zeit in ein 3.200 Liter Holzfass verbracht. Dort blieb er dann für dreieinhalb Jahre. Er wurde lediglich ausgestiftet.

Den Wein während seiner Entwicklung begleiten zu dürfen war eine der spannendsten Reisen meines bisherigen beruflichen Weges. Auch hier galt es oft Ruhe zu bewahren, um die Entwicklung des Weines nicht zu beeinträchtigen. Ich weiß nicht wie oft ich in dieser Zeit die Frage hörte, wann der Wein denn nun endlich gefüllt wird. Meine Antwort war immer dieselbe. Wenn der Wein es will. Und er ließ sich Zeit.

Als es dann endlich soweit war, stand ich vor der Herausforderung der Füllung. Filtrationen oder Maschinen schieden zur Gänze aus, da der Wein schlicht zu sensibel und feingliedrig war. Ging es doch schlussendlich darum, ihm alles zu lassen, was er nun mal von sich aus mitbrachte. So entschieden wir uns dazu den Wein wie unsere Großväter mit der Hand bzw. einem Handreihenfüller abzufüllen. Ein sehr aufwändiges, aber in diesem Fall alternativloses Verfahren, um Außergewöhnliches zu erhalten.

Wie bereits erwähnt war diese Reise eine der spannendsten und aufregendsten meines bisherigen Weges. Auf diesem Weg verband sich vieles was ich an meinem Beruf liebe und schätze und weswegen es der beste Beruf der Welt ist. Es wird mir ein Fest sein diesen 2017er Blaufränkisch, Leithaberg DAC, Ried Ruster Umriss über die nächsten Jahrzehnte weiter zu begleiten.

Mit freundlichen Grüßen

DI (FH) Peter Zuschlag (Kellermeister)

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Die schönsten Picknickorte im Nordburgenland

Picknick, Sonne, Sonnenschein! Wenn die Tage wieder länger werden und die warme Jahreszeit Einzug nimmt, zieht die Natur uns magisch an. Unsere beeindruckende Landschaft kombiniert mit kulinarischen Leckerbissen aus dem Burgenland – das ist eine optimale Kombination, um so richtig schöne Momente in unserer herrlichen Region zu erleben.

Wem bei diesem Kopfkino bereits das Wasser im Munde zusammenläuft, dem empfehlen wir unseren HILL Picknickkorb gefüllt mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten. Ein Picknick lässt sich wunderbar mit einem Ausflug ins Nordburgenland verbinden, um die schönsten Naturschauplätze zu entdecken.

Im folgenden Blogbeitrag verraten wir Ihnen unsere Geheimtipps zu den schönsten Picknickspots in Jois.

Steintisch am Hill 1

Start: Weingut Leo HILLINGER

Entfernung: 0,0 km

Der Steintisch auf der Terrasse ist ein magischer Ort. Mit Blick auf den Neusiedler See und das Leithagebirge bietet er die perfekte Kulisse für Ihr Picknick. Der Sandstein kommt aus dem Steinbruch St. Margarethen und freut sich auf Ihren Besuch.

Steintisch über Jois inmitten der Weingärten

Start: Weingut Leo HILLINGER

Entfernung: Ca. 0,20 km

Der Weg ist das Ziel! Nach einem kurzen Anstieg durch die Joiser Lage „Ruissland“ gelangen Sie zu einem ruhigen Rastplatz mit einer herrlichen Aussicht auf die Umgebung. Der Leithaberg, unser Weingut und der Neusiedler See liegen Ihnen bei diesem Picknickort zu Füßen und der große Steintisch inmitten der Weingärten sorgt für Komfort.

Seezugang Jois

Start: Weingut Leo HILLINGER

Entfernung: 3,00 km

Auf der Joiser Badewiese genießen Sie in Ruhe Sonne, Natur und Badefreude. Ausgestattet mit einer Picknickdecke und dem HILL Picknickkorb ist dieser Ort nicht nur kulinarisch ein Erlebnis! Besonders empfehlenswert bei Sonnenuntergang mit einem gutem Glaserl Hillinger-Wein. Am besten mit den Füßen im Wasser und dem Wasserrauschen im Ohr. Einfach schön!

[Der Zutritt ist frei. Hunde sind am Strand nicht erlaubt.]

Der Joiser Weinlehrpfad

Start: Gemeindeamt Jois (Untere Hauptstraße 23, 7093 Jois)

Weglänge: 3,1 km

Wegdauer: ca. 2 Stunden

Einer der Höhepunkte im Zuge eines Rundganges oder einer Radfahrt in Jois ist der Joiser Weinlehrpfad. Bei insgesamt 10 Stationen lernen Sie Wissenswertes zur Region, Interessantes über die Arbeit der Winzer von früher und heute kennen. Als Symbol und Erkennung für die einzelnen Stationen dienen einzigartige Weingläser, welche sich aus einem speziellen Metall optimal in die Natur eingliedern.

Wegbeschreibung

Ausgehend vom Gemeindeamt Jois folgen Sie erst der Hauptstraße nordöstlich und biegen dann die nächste Gasse (Joseph Haydn-Gasse) links ab. Gehen Sie die Joseph Haydn-Gasse hinauf und queren Sie die B50. Links vom Gasthof Schnepfenhof gehen Sie die Bruckergasse entlang und folgen den Radweg geradeaus in Richtung Norden. Nach einem kurzen Anstieg treffen Sie auf die erste Station des Weinlehrpfades. Nun folgen Sie den Wegweisern nach links und passieren die verschiedenen Stationen. Bei der vierten Infotafel befindet sich ein Rastplatz, dort biegen Sie rechts ab und gelangen leicht bergauf zur nächsten Station und zur Hubertuskapelle. Nun gehen Sie rechts. Linker Hand wurden oberhalb den Weingärten Steine zu einer Mauer aufgetürmt, im Rücken zeigt sich ein schöner Blick über die Naturschutzgebiete Jungerberg und Hackelsberg sowie zur Nachbarortschaft Winden am See. Nach einem weiteren Rastplatz und einem schönen Blick auf Jois und den Neusiedler See gelangen Sie schließlich zum Beginn des Weinlehrpfades zurück. Von hier besteht die Möglichkeit, den gleichen Weg wieder zurück nach Jois zu gehen. Eine etwas längere Variante führt weiter durch die Weingärten in das bebaute Gebiet. Auf dem Güterweg Jois-Kellerweg-Satz kommen Sie an alten Weinkellern vorbei. Am Ende der Straße biegen Sie links ab und gehen zurück zum Ausgangspunkt.

Station 3

Die Station 3 des Joiser Weinlehrpfades lädt Sie ein, etwas länger halt zu machen und dort eine Rast einzulegen. Mit Blick auf das Weingut Leo HILLINGER und der umliegenden wunderschönen Landschaftskulisse genießen Sie nicht nur den Inhalt des Picknickkorbs, sondern auch die Joiser Natur. Denn das Auge isst bekanntlich mit.

Station 7

Ein weitere wunderbare Picknicklocation ist die Station 7 des Joiser Weinlehrpfades. Nicht nur als Foto-Hotspot ist dieser Ort ein magisches Plätzchen. Hier können Sie entweder im grünen Gras sitzen oder auch auf der Bank Rast machen, um das Picknick zu genießen. Das mit Bäumen und Sträuchern umgebene Plätzchen spendet vor allem in der heißen Jahreszeit Schatten. In Kombination mit unseren frischen und fruchtigen Weinen aus dem Hause Leo HILLINGER können Sie es sich dort richtig gut gehen lassen.

Die Vielfalt aus dem Hause Weingut Leo HILLINGER hautnah entdecken

>> Weitere Informationen zu unserem Picknick-Erlebnisangebot erhalten Sie hier

>> Information und Reservierung unter: event@leo-hillinger.com sowie telefonisch unter: +43 2160 8317 13.

Treten Sie ein in das Weingut Leo HILLINGER, genießen Sie Weine zu Ab-Hof-Preisen und erleben Sie „more than wine“! Wir freuen uns, Sie in unserer Region willkommen heißen zu dürfen, um Ihre Sinne kulinarisch zu verwöhnen.

Das passiert in den Wintermonaten bei uns

Sanftes Erwachen aus dem Winterschlaf

Wenn die Vögelchen zwitschern, die Tage länger werden und voller Sonnenschein gefüllt sind, wissen wir, dass die Natur langsam aber doch aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. In den Weingärten werden bereits jetzt die ersten wichtigen Schritte für das bevorstehende Weingartenjahr gesetzt. Doch was passiert eigentlich im Winter am Weingut Leo HILLINGER und in den Weingärten? Wir freuen uns, Sie nun auf diese besondere Reise mitnehmen zu dürfen.

Die kühlen Wintermonate sind für unsere Weine eine besondere Zeit, in der sie sich entfalten können. Die Zeit nach der Weinernte ist dafür da, den Weinen im Anschluss die notwendige Ruhe zu geben, die sie für ihre Reifung benötigen. Ganz in Ruhe lassen können wir unsere Weine jedoch noch nicht, da unsere frischen und fruchtigen Weißweine bereits nach der vollendeten Vinifikation Ende März abgefüllt werden. Unsere Lagenweine, die länger in den Tanks oder in den Weinfässern ruhen, ziehen wir nun nach und nach von der Hefe ab, um die Fruchtaromatik der Weine zu schützen.

GUT ZU WISSEN
Erst nach bestimmter Zeit ziehen wir die Weine von der Hefe ab, um den So2-Gehalt im Wein zu reduzieren. Natürlich wäre es auch möglich, die Weine gleich von der Hefe abzuziehen, sobald sie mit der Gärung fertig sind; das bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass der Wein ohne Oxidationsschutz verbleibt und weil wir immer wieder nachschwefeln müssten. Da dies nicht im Sinne eines aromatischen Weines steht, widmen wir uns der Hefe erst zu einem späteren Zeitpunkt. Denn je mehr Schwefelgehalt der Wein hat, desto weniger Aromastoffe sind aktiv.

Der wohl schönste Job der Welt

Die Weine, die in unseren Holzfässern ausgebaut sind, werden nun von uns nach und nach verkostet. Es wird auch überprüft, ob sie unsere hohen Qualitätsstandards erfüllen, ob die eingesetzten Hefen die Aromatik des Weines unterstützen und ihr Werk dazu beitragen, den Wein vor der Oxidation zu schützen. Je länger die Hefe im Wein bleibt, desto runder ist der Wein im Endgeschmack. Dies bringt nussige und cremige Abrundung in den Wein.

Wohnzimmer mit Ausblick

Die Natur ist der Ort, der uns am meisten am Herzen liegt. In unserem eigentlichen Wohnzimmer angekommen, hegen und pflegen wir auch in der Winterpause unsere geliebten Weingärten rund um Jois im Nordburgenland.

Die Hauptarbeit im Weingarten ist der Winterschnitt, der die Reben wieder auf die kommende Saison vorbereitet. Von Jänner bis März ist unser Team in den Weingärten am Schneiden der Reben und somit voll in Action. Wir schneiden jedes Jahr in der Winterzeit jeden einzelnen Rebstock auf eine sogenannte „Rute“ zurück. Der Rest des Altholzes wird aus dem Drahtrahmen entfernt. >> Wenn Sie dieses Thema neugierig gemacht hat, erfahren Sie hier in diesem Blogbeitrag mehr Wissenswertes über den Winterschnitt.

Die übrigen abgeschnittenen Teile der Reben werden gehäckselt und verbleiben in den Weingärten. Dadurch gelangen die Nährstoffe (wie Kalium oder Stickstoff) wieder als natürlicher Dünger in den Boden der Weingärten.

Vorbereitung ist Alles

Im Anschluss werden unsere Weingärten wieder „schick“ gemacht. Alle Drahtrahmen werden auf ihre Funktionalität überprüft und möglicherweise beschädigte Teile repariert. Im nächsten Schritt werden wir die übrig gebliebene Rute, für die wir uns entschieden haben, unten an den sogenannten „Aufbindedraht“ binden. Dieser Vorgang nennt sich „Anbinden“.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam auf das baldige Frühlingserwachen!

Erdverbunden durch den August mit unserem HILLSide White

Unser Jahresrückblick 2020

Das Jahr 2020 wird uns aus den unterschiedlichsten Gründen wohl noch lange in Erinnerung bleiben.

Wir haben das Jahr 2020 bestmöglich genutzt und einige Unternehmensbereiche am Weingut vollkommen auf den Kopf gestellt. Unsere lieben Kolleginnen und Kollegen haben wir mit ausreichenden Weinvorräten und Bio-Kosmetikprodukten von HILLINGER Cosmetics gut versorgt und in das Homeoffice geschickt. Aktuelle Themen wurden über viele Videokonferenzen, Telefonate und E-Mails miteinander besprochen und nach der kurzen Eingewöhnungszeit konnten wir wie viele andere Unternehmen die vielen Vorteile der Situation erkennen.

Ein Phänomen, welches wir weltweit beobachten konnten, ist, dass die Natur die menschliche Abstinenz genossen hat und sich vollkommen losgelöst von den vorherrschenden Umständen regenerieren konnte. Aber für unser wertvolles Traubenmaterial waren die klimatischen Bedingungen zu Beginn des Jahres nicht optimal.

Genauere Einblicke erfahren Sie im folgenden Jahresbericht von unserem Kellermeister Peter Zuschlag.

Das Jahr begann mit einer großen Trockenheit. Wie bereits in den Jahren zuvor waren die sogenannten Winterniederschläge deutlich zu gering und die Böden konnten nicht „aufgefüllt“ werden. Das Wetter zu dieser Zeit war zwar kalt und bedeckt, allerdings leider ohne nennenswerte Niederschläge oder Schneeereignisse. Dementsprechend kamen wir mit den Winterarbeiten wie Rebschnitt, ausheben und anbinden der Reben gut und zügig voran.

Ein erstes Highlight unseres Winzerjahres war die Auspflanzung in unserer Weißwein-Premiumlage „Joiser Ladisberg“. Nach traumhaften Ergebnissen aus den letzten Jahren haben wir dort unsere Fläche mit den Sorten Chardonnay, Grüner Veltliner und Sauvignon Blanc entscheidend erweitern können. Beim Aussetzen solcher Lagen gehen einem tausend Gedanken durch den Kopf. Zum einen beschäftigt einen die Kombination der Lage und der Rebsorte. Beim Joiser Ladisberg ist der Transport der Herkunft unser Schlüsselgedanke. Des Weiteren beschäftigt uns, dass die Anlage die wir auspflanzen unser wirken auf diesem Boden wahrscheinlich deutlich überdauern wird. Dementsprechend mannigfaltig ist die Gedankenwelt mit der man sich auseinandersetzt.

Nachdem die Junganlagen ausgesetzt waren, hieß es auf den Austrieb, den sogenannten Budbreak (Aufbrechen der Knospen) zu warten. Bedingt durch das kühle und bedeckte Wetter im Frühjahr hatten wir im Vergleich zu den Vorgängerjahren einen etwas späteren Austrieb. So war es erst in der zweiten Aprilhälfte soweit, dass wir die ersten Blättchen entfaltet sehen konnten. Wie jedes Jahr ist der Austrieb das erste „Kaffeesatzlesen“ über den späteren eventuellen Erntezeitpunkt. Basierend auf dem Zeitpunkt des Austriebs rechneten wir mit einer insgesamt etwas späteren Ernte als in den extrem frühen Jahren wie 2018 und 2019. Aufgrund der Tatsache, dass sich unsere Rebflächen auch in diesem Jahr entscheidend vergrößert haben, nutzten wir die Zeit, um die neuen Anlagen auf unsere Ansprüche herzurichten und zu pflegen.

Leider stellten sich auch in dieser Zeit keine deutlich nennenswerten Niederschlagsereignisse ein und wir blickten mit besorgtem Blick auf die kommende Vegetationsperiode. Für uns Winzer ist das trockene Aufwachsen der Reben immer ein Warnsignal, den Wasserstress der Pflanze im Auge zu behalten. Wenn insgesamt zu wenig Wasser vorhanden ist müssen wir gegebenenfalls mit ertragsregulierenden Maßnahmen zu einem sehr frühen Zeitpunkt reagieren, um die Pflanzen im Gleichgewicht zu halten. Zunächst reagierten wir über eine sehr gezielte standortbezogene Bodenbearbeitung und hielten unsere Begrünungen kurz. In einigen Fällen öffneten wir jede zweite Fahrgasse, um die Konkurrenz zwischen Begrünung und Rebe so gering wie möglich zu halten. Dabei gilt es darauf zu achten, dass wir für unsere Bewirtschaftung so wichtigen Begrünungspflanzen nicht am weiteren Wachstum hindern, sondern lediglich den Wasserverbrauch klein halten. Dazu zählt unter anderem das Walzen der Begrünungspflanzen. Diese Maßnahme dient dazu, den Boden mit den umgeknickten- nicht aber abgeschnittenen Pflanzen „abzudecken“, um sie die sogenannte Evaporation (Verdunstung von Wasser aus dem Boden selbst) klein zu halten. Zum Glück blieben uns durch unser sehr aufwändiges Begrünungsmanagement, die Fähigkeit unserer Traktoristen und einigen wenigen Niederschlägen im Monat Mai, ertragsregulierende Maßnahmen erspart.

Die Vegetationsperiode verlief insgesamt langsam und gleichmäßig. Die Hauptblüte begann um den 10.06.2020.

Ab diesem Moment war zu erkennen, dass die Ernte 2020 im langjährigen Schnitt etwas geringer ausfallen würde. In dieser Zeit hatten wir mit dem Ausbrechen, Einstricken und der Pflege unserer mittlerweile 100 Hektar alle Hände voll zu tun. Das HILL Team leistet in diesen Zeiten wirklich Übermenschliches, da es diese Zeit gebietet, dass alles mehr oder minder gleichzeitig passiert.

Trotz anhaltender Trockenheit verlief das Jahr im Gegensatz zu der sie umgebenden Welt in den Weingärten normal und gleichmäßig. Zumindest bis zum 21.07.2020.

An diesem Tag wurden wir in Jois von einem unvorhergesehenen Hagelschauer erwischt, der unsere Trauben, vor allem aber unsere gehegte und gepflegte Laubwand schwer schädigte. Nach diesem Rückschlag galt es noch einmal alle Kräfte zu bündeln und konzentriert in den Weingärten zu arbeiten. Dank dem Einsatz unseres Teams konnten wir das schlimmste, nämlich eine frühe Fäulnis der Trauben, abwenden und mit einem blauen Auge auf die Ernte warten.

Die Ernte begann am 24.09.2020. Zirka zwei Wochen später ernteten wir unsere Sektgrundweine für HILL Brut und HILL Brut Rosé. Darauf folgten vier ganze Wochen Kaiserwetter. Das Wetter war so ungewöhnlich warm, dass wir die Ernte auf die frühen Morgenstunden verschieben mussten, um die Trauben für unsere klassischen Weißweine so kühl und frisch wie möglich in den Keller zu bekommen.  Diese Maßnahme ist vor allem bei unseren klassischen Weißweinen entscheidend, da die Trauben noch 5 – 10 Stunden auf der Presse Maischestandzeit bekommen, bevor sie schlussendlich gepresst werden. Wären die Trauben zu warm gewesen, hätten wir eben jene Standzeit nicht riskieren können. Es ist der Logistik und Fähigkeit unseres Außenteams zu verdanken, dass wir alle unsere Gedanken so umsetzen konnten, wie wir es uns vorgestellt haben. Bei einem Weingut unserer Dimension ist das eine unvorstellbare Leistung und erfordert die Bereitschaft, Fähigkeit und Motivation sehr vieler Einzelner. So konnten wir Sauvignon Blanc, Grüner Veltliner, Gelber Muskateller etc. zu den jeweils perfekten Zeitpunkten ernten, pflegen und schlussendlich einpressen.

Bereits Mitte September kamen auch die ersten Zweigelt und Blaufränkisch in den Keller.

Zwischen der Lese unserer klassischen Weiß- und Rotweine konnten wir uns immer wieder ausreichend Zeit nehmen, um unsere Diven zu ernten und zu verarbeiten. So konnten wir mit Hilfe unseres perfekt geschulten Teams Pinot Blanc Leithaberg DAC, Grüner Veltliner Leithaberg DAC und Blaufränkisch Leithaberg DAC zu den optimalen Zeitpunkten zwischen Mitte und Ende September lesen. Die Trauben waren schlicht ein Traum und wir konnten sie exakt nach unseren Vorstellungen be-, und verarbeiten.

Anfang Oktober widmeten wir uns den Chargen aus dem Joiser Altenberg. Hier wachsen unsere Kernchargen für unseren Premiumwein HILL1. Bedingt durch den vorangegangenen Hagel musste unser Handleseteam seine ganzen Jedikünste aufbieten, um uns perfekte und jenem Wein würdige Trauben zu liefern. Sie haben diese Aufgabe mit Grandezza gemeistert.  Im Keller verliefen die Gärungen ruhig und harmonisch. Bereits bei den Jungweinen zeichnete sich ab, dass 2020 ein sehr spezieller und feiner Jahrgang werden wird. Die Weine präsentierten sich früh mit einer stabilen Frucht und einem feinen Druck am Gaumen.

Fasziniert waren wir von Beginn an von unseren Leithaberg Weinen. Die Weine zeigten sich schon kurz nach der Gärung sehr präzise, feingliedrig, fordernd – und man möge das Wort verzeihen – „unendlich“. Diese Faszination hält bis heute an und wir freuen uns auf die Jungweinverkostungen unserer 2020-er Weinen.

Der Ernterückblick als Video

Wir sind stolz, dieses Jahr als Team trotz der vorherrschenden Umstände mithilfe von Zusammenhalt und Rücksichtnahme so bravourös gemeistert zu haben. Ein großes DANKE gebührt auch unseren Kundinnen und Kunden, welche uns in dieser Zeit unterstützt haben. Wir freuen uns schon, Sie bald persönlich am Hill 1 sowie in unseren Leo HILLINGER Wineshops & Bars begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie gesund!

#morethanwine

Ihr Leo Hillinger und Team

 

 

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PINK RIBBON – IM ZEICHEN DER ROSA SCHLEIFE

Wir tragen die rosa Schleife als Zeichen der Solidarität gegen Brustkrebs. Nicht nur unser Secco Rosé Pink Ribbon Edition trägt diese mit Stolz, sondern auch das Weingut Leo HILLINGER freut sich, mit jeder verkauften Flasche die Österreichische Krebshilfe zu unterstützen.

Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen der Frau. Mit unserer Unterstützung zeigen wir uns solidarisch mit den tausenden Einzelschicksalen, deren Leben täglich aufgrund von Krebs auf den Kopf gestellt wird.

Die rosa Schleife symbolisiert diese Solidarität mit Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. „Pink Ribbon“ steht aber auch für Forschung und Aufklärung rund um die Krankheit mit dem erklärten Ziel, gemeinsam den Krebs zu besiegen und Leben zu retten.

Das Weingut Leo HILLINGER unterstützt die Krebshilfe seit vielen Jahren. Als offizieller Pink Ribbon Partner wurde ein eigener Pink Ribbon Secco Rosé kreiert. Der fein-fruchtige Schaumwein trägt auf dem Etikett die rosa Schleife, ein Teil des Verkaufserlöses geht an die Österreichische Krebshilfe.

>> Mehr über Pink Ribbon erfahren

SECCO ROSÉ PINK RIBBON EDITION

Leo Hillinger widmet ein Eigenlabel seines Secco Rosé Schaumweines der Pink Ribbon Foundation. Sanft prickelnd und fein fruchtig – aus 100% Pinot Noir Trauben.

Der Duft erinnert zart an rote Beeren und Erdbeeren, der Gaumen präsentiert sich erfrischend mit einer überaus eleganten Perlage, fruchtig und feingliedrig.

Ein Teil der Verkaufserlöse geht an die Österreichische Krebshilfe. Erhältlich ist das Produkt im ausgewählten Fachhandel, in der Top-Gastronomie und Top-Hotellerie, in den Leo HILLINGER Wineshops & Bars sowie im Leo HILLINGER Onlineshop.

>> Zur Secco Rosé Pink Ribbon Edition

Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam einen Beitrag leisten zu können!

#pinkribbon

Ihr HILL Team

 

 

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Die zweite Heimat von Leo Hillinger und warum es einen HILL Wein aus Südafrika gibt

Leo Hillinger bezeichnet Südafrika, neben dem Burgenland, gerne als seine zweite Heimat. Mit dem Weingut Constantia Glen verbindet ihm seit 2012 eine langjährige und erfolgreiche Geschäftsbeziehung. Mehrmals im Jahr reist er in diese besondere Weingegend Constantia Valley – das älteste Weinland der neuen Welt, wo bereits seit 1865 Wein angebaut wird. Wer den Workaholic kennt weiß, er macht dort nicht nur Urlaub. Und so entstehen am Weingut Constantia Glen unverwechselbare, regionstypische Weine. Zwei Mal jährlich verbringt Leo Hillinger einen Monat in Südafrika, wo er gemeinsam mit Alexander Waibel und Winemaker Justin Van Wyk „Constantia HILL“ vinifiziert und sich von Land und Kultur inspirieren lässt. Aber wie kommt es zu diesem spannenden gemeinsamen Projekt und was hat es mit den beiden Cuvées Constantia HILL White & Red auf sich?

Seit den 1960ger Jahren ist das südafrikanische Topweingut Constantia Glen im Familienbesitz.

Heute führt der gebürtige Vorarlberger Alexander Waibel den Betrieb. Bis vor einiger Zeit wurden noch Angusrinder gezüchtet, nun aber sind es Rebstöcke auf über 60 Hektar, die hier prächtig gedeihen. Das Weinbaugebiet Constantia ist wegen seines eher kühleren Klimas berühmt für seine Weißweine. Constantia Glen liegt, wie der Name schon sagt, in einem Talkessel, wo die Rotweinstöcke an den Nordhängen noch ein paar Sonnenstunden mehr am Tag bekommen. Das sorgt für eine optimale Reifung der Trauben und fördert die Fruchtkonzentration der roten Sorten, wodurch Constantia Glen innerhalb kürzester Zeit auch für seine ausgezeichneten Rotweine bekannt wurde.

Klare Entscheidungen beenden die Jahre der Neugier von Leo Hillinger. Europa, Kalifornien, Südafrika, Australien, Neuseeland – die Jahre im Ausland haben ihn besonders geprägt, denn dort begann auch die Auseinandersetzung mit der möglichst naturnahen Bewirtschaftung der Rebflächen, die Hillingers Arbeit heute auszeichnet.

Mit einem Land fühlt sich der burgenländische Winzer nach wie vor besonders verbunden – Südafrika! Neben Österreich ist Südafrika eben seine „zweite Heimat“ und Inspirationsquelle vieler Projekte.Inspirationsquelle und Muße vieler Projekte.

Constantia HILL White

Im Glas zeigt sich der Wein aus den klassischen weißen Bordeauxtrauben Sauvignon Blanc und Sémillon in mittlerem Strohgelb mit leichten grünen Reflexen. Die fruchtige Nase besticht durch eine klare Holunderfrucht unterlegt von zartem Paprika und frisch geschnittenem Gras. Am Gaumen setzt sich die Holunderfrucht fort, sie wird unterstützt von einer Cremigkeit und angenehmen Trinkfluss. Die Säure stützt den Wein ohne dabei aufdringlich zu erscheinen und zeigt eine Frische von Zitrus. Der mittlere Abgang zeigt sich sehr balanciert und regt den sofortigen Wunsch nach einem zweiten Schluck.

Der Wein ist entsprechend dem südafrikanischen Herkunftssystem „Wine of Origin – WO“ als Wein vom „cool climate“ Weinbaugebiet Constantia klassifiziert.

Cuvée aus 90% Sauvignon Blanc, 10% Sémillon

Ausbau: trocken
Alkoholgehalt: 13,5 %
Restzucker: 1,2 g/l
Säure: 4,8 g/l
Lagerpotential: 2 bis 4 Jahre lagerfähig
Serviertemperatur: 10
Trinktemperatur: 10 – 12°

Speiseempfehlungen: Fischgerichte, asiatische Gerichte, Huhn, Meeresfrüchte, Salatvariationen

>> zum Constantia HILL White

Constantia HILL Red

Die ungewöhnliche Zusammensetzung von Petit Verdot, Malbec, Merlot und Cabernet Sauvignon verleiht dem Constantia HILL Red nicht nur ein intensives, dunkles Purpur, das von einem kurzen, violetten Rand umgeben ist. Die Kombination trägt auch zu seiner intensiven Nase nach schwarzen Johannisbeeren, reifem Paprika, Brombeeren und Heidelbeeren bei, worunter sich auch die Aromen von Brennesseln und getrockneten Früchten mischen. Am Gaumen entfaltet der Wein eine trockene, saftige und stützende Säure, geprägt durch einen festen Körper. Die Paprika- und Beerentöne treten erneut am Gaumen auf, wo sich auch reife Vanille und eine zarte Röstaromatik zeigen. Beim animierenden, kräftigen, vollmundigen, langen Abgang zeigt der Wein noch einmal seine volle Größe. Enthält Sulfite.

Als „Wine of Origin“ ist Constantia HILL Red in Südafrika als Wein mit geschützter Herkunft klassifiziert.

Cuvée aus 42% Petit Verdot, 27% Merlot, 17% Malbec und 14% Cabernet Sauvignon

12 Monate im französischen Barriquefass gereift

Ausbau: trocken
Alkoholgehalt: 14.5 %
Restzucker: 2.3 g/l
Säure: 5.1 g/l
Lagerpotential: 8 bis 10 Jahre
Serviertemperatur: 13
Trinktemperatur: 13 – 15
Speiseempfehlungen: dunkles Fleisch, Steak, gereifter Käse

>> zum Constantia HILL Red

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